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Erfolgreiche Premiere von "TROY" in Peking

Die Chinesen sind zwar an Superlative in ihrem Land gewöhnt, aber dieses Kulturereignis versetzte auch sie in Erstaunen: Mit einer spektakulären multimedialen Unterhaltung feierte die größte Pferdeshow der Welt „Troy“ am vergangenen Freitag in der ausverkauften „Troy-City“ neben dem Bird’s Nest in Peking Premiere. Mit vollendeter Reitkunst in einer Mischung aus Zirkus, Akrobatik, Dressur und Show sowie einer spektakulären Laser- und Lichtinszenierung präsentiert die deutsch-chinesische Ko-Produktion die legendäre Geschichte des Trojanischen Krieges. „Troy“ ist bis Ende Oktober 2017 in Peking und dann in neun weiteren Städten der Volksrepublik zu sehen. Die Veranstalter erwarten insgesamt über 2 Millionen Besucher.

 

70 Pferde und 55 Akteure stehen im Mittelpunkt der eineinhalbstündigen Show, die unter der Regie des Chinesen Liu Xiao eine Adaption um die dramatische Liebesbeziehung von Paris und Helena erzählt. Der Besucher taucht in eine faszinierende Welt ein, die historische Ereignisse mit futuristischem Hightech verbindet: Eingerahmt in beeindruckende Kulissen, 22.000 Quadratmeter virtuelles Gelände, innovatives Lichtdesign und atmosphärisch dichte Musikkompositionen des in Hollywood für Filmmusik bekannten Tyler Bates, bietet „Troy“ durch die atemberaubende Dramaturgie und die beeindruckenden Darbietungen von Mensch und Tier in der Arena sportlich-kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.

 

Die speziell trainierten Pferde unterschiedlicher Rassen wie Araber, Shetlandponys, Andalusier, Friesen, Lusitanos und Shires werden unter optimalen Bedingungen in klimatisierten Ställen gehalten. Die Ausbildung der chinesischen Pferdepfleger erfolgte in Deutschland nach Vorgaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN. Zum Team aus Reitern, Artisten und Trainern aus insgesamt 7 europäischen Ländern gehört auch der weltberühmte Spezialist für Freiheitsdressuren, Jean-Francois Pignon.

 

„Troy“ ist eine deutsch-chinesische Koproduktion der equestrian globe GmbH, Georgsmarienhütte, mit Shadow Knight Cultural Communication Co., Ltd. aus Peking, unterstützt durch die Deutsche Lufthansa AG und Hermès Sellier. Das Design der Kostüme kommt aus Italien. Insgesamt sind 200 Techniker und 1.000 Arbeiter im Einsatz. Die fast einjährige Vorbereitung fand in Fürstenau bei Osnabrück und in Peking statt.

 

Sacha Eckjans, Initiator und Ideengeber von „Troy“ sowie Geschäftsführer der equestrian globe GmbH: „Eine solches Projekt kann nur dann Erfolg haben, wenn alle Beteiligten auf Augenhöhe agieren. Bei ‚Troy“ standen immer das gemeinsame Ziel und die deutsch-chinesische Partnerschaft im Vordergrund. Das zunehmend große Interesse der Chinesen an Pferden, Pferdesport und Pferdezucht war die ideale Voraussetzung für unsere Kooperation. Wir sind stolz auf das, was wir zusammen erreicht haben.“